KI-gestützte CPQ-Praxis: Vom Konzept zum lauffähigen Prototyp
Dieser Praxis-Workshop richtet sich an Verantwortliche aus den Bereichen CPQ, Produktmanagement und Vertrieb. Wir zeigen, wie Sie KI für die Produktkonfiguration nutzen können, ohne die Korrektheit, Governance oder bestehende Systemlandschaften zu gefährden.
Statt über Tools oder Zukunftsvisionen zu sprechen, führen wir ein praxistaugliches Modell ein. Der Kern des Ansatzes ist die klare Trennung von Entscheidungskontext für die Beratung und Korrektheitsregeln für die technische Validierung. Dadurch kann die KI den Prozess beschleunigen und vereinfachen, während Ihre bewährte CPQ-Logik weiterhin valide Konfigurationen und korrekte Preise garantiert.
Das kompakte Format – zwei halbe Tage – sorgt für Fokus und schnelle Resultate. Die Teilnehmer arbeiten zunächst an einem Referenzbeispiel und wenden die Methode dann auf einen Ausschnitt ihres eigenen Produkts an. Ziel ist kein konzeptionelles Demo, sondern ein konkreter, lauffähiger Prototyp, der intern geprüft werden kann.
Was dieser Workshop ist:
- Eine strukturierte Einführung in KI-gestützte Logik für den Angebotsprozess.
- Eine Praxisübung, in der Sie Produktlogik direkt anlegen und validieren.
- Ein pragmatischer Weg, KI zu erproben, ohne bestehende Systeme ersetzen zu müssen.
Was dieser Workshop nicht ist:
- Ein Projekt zur Ablösung Ihres CPQ-Systems.
- Ein allgemeiner KI- oder Prompt-Engineering-Kurs.
- Eine theoretische Schulung ohne greifbare Ergebnisse.
Am Ende des zweiten Vormittags haben die Teilnehmer ein gemeinsames Verständnis dafür, wie KI sinnvoll in CPQ-Prozesse integriert werden kann – und einen funktionierenden, nachvollziehbaren Prototyp, der auf ihrem eigenen Produkt basiert.
Workshop-Agenda (2 Halbtage)
Der Workshop ist auf zwei fokussierte halbe Tage ausgelegt: Nachmittag an Tag 1 und Vormittag an Tag 2. Wir sind bis zum Mittagessen am zweiten Tag fertig. Das Format ist durchgehend praxisorientiert, mit kurzen Modulen und Pausen für maximalen Lernerfolg.
Tag 1 — Nachmittag (13:00–17:00)
- 13:00–13:20 | Einführung
- Warum KI und Konfigurationslogik für CPQ entscheidend sind
- Werkzeuge, Arbeitsmodell und Ziele des Workshops
- 13:20–13:50 | Modul 2: Referenzbeispiel (LKW-Konfigurator)
- Was ein Sprachmodell (LLM) als Konfigurator leisten kann – und was nicht
- Warum harte Regeln (Constraints) für Korrektheit und Governance unerlässlich sind
- 13:50–14:00 | Pause
- 14:00–14:20 | Diskussion: Anwendungsfälle für KI im CPQ
- Prioritäten festlegen: Geschwindigkeit, Korrektheit, Vertriebsunterstützung
- Definition des Produkt-Ausschnitts für die Praxisübung an Tag 2
- 14:20–14:50 | Modul 3: Produktlogik anlegen
- Praxisübung: Anlegen von Produktbeschreibungen und Logik
- Effektive Narrative formulieren, Varianten und Module einführen
- 14:50–15:00 | Pause
- 15:00–15:40 | Modul 4: Logik verfeinern
- Gemeinsame Feinabstimmung der Logik und der Beratungsnarrative
- Testen der Konfigurationsdialoge und Optimierung der Ergebnisse
- 15:40–15:50 | Pause
- 15:50–16:30 | Modul 5: End-to-End-Test (Angebotsprozess)
- Szenarien durchspielen und diskutieren
- Was bedeuten „korrekt“ und „nachvollziehbar“ in Ihrem Kontext?
- 16:30–17:00 | Modul 6: Zusammenfassung & Ausblick
- Wichtige Erkenntnisse und Planung für Tag 2
Tag 2 – Vormittag (Challenge, bis 12:00 Uhr)
- 09:00–09:10 | Einführung in die Challenge
- Kurze Wiederholung der Methode: Kontext vs. Regeln
- Erläuterung der Aufgabe, der Erfolgskriterien und der vorbereiteten Daten
- Bildung von Zweierteams
- 09:10–11:00 | Team-Challenge: Bau und Validierung
- Jedes Team arbeitet mit einem vorbereiteten Produktdatensatz
- Definition des Entscheidungskontexts (Szenarien, Kompromisse, Erklärungen)
- Implementierung eines kleinen Sets an harten Regeln für die Korrektheit
- End-to-End-Tests zur Sicherstellung valider und nachvollziehbarer Ergebnisse
- 11:00–11:10 | Kurze Pause
- 11:10–11:50 | Ergebnispräsentationen
- Jedes Team stellt seine Lösung vor
- Demonstration der Logik, der Regeln und der resultierenden Konfigurationen
- Diskussion über Unterschiede, Erkenntnisse und Modellierungsansätze
- 11:50–12:00 | Abschluss und nächste Schritte
- Wesentliche Erkenntnisse aus der Challenge
- Diskussion: Wie lässt sich der Ansatz auf reale CPQ-Umgebungen übertragen?
- Nächste Schritte und mögliche Follow-ups
Preise und Formate
Inhouse-Training
Das Inhouse-Training kostet 1.390 € zzgl. Reisekosten nach Aufwand. Dieses Format bieten wir ausgewählten Kunden nach Absprache bei Ihnen vor Ort an.
Das Inhouse-Training beinhaltet:
- Zwei halbtägige Trainings-Sessions bei Ihnen vor Ort
- Einen Monat Zugang zu sailsrep.ai für alle Teilnehmer zur weiteren Praxis
- Zwei Follow-up-Sprechstunden für Fragen, Iterationen und Erfahrungsaustausch
- Einen lauffähigen Demonstrator auf Basis Ihres eigenen Produkts zur internen Evaluation
Offene Trainings
Offene Trainings kosten 499 € pro Teilnehmer. Sie folgen der gleichen Struktur und Methodik, finden aber in einer gemischten Gruppe statt.
Die offenen Trainings finden monatlich in Stockholm statt, in der Regel am ersten Mittwoch des Monats. Termine können sich aufgrund von Feiertagen oder anderen Terminkonflikten verschieben.
Beide Formate liefern ein konkretes, funktionierendes Ergebnis und ein klares Verständnis dafür, wie der Ansatz in der Praxis von Industrie- und Fertigungsunternehmen funktioniert.
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